Gruppen

Die Kinderkrippe St. Andreas besteht aus einer Gruppe mit 15 verfügbaren Plätzen. Die Altersmischung ist von 1 bis 3 Jahre. Auf Anfrage können Kinder unter 1 Jahr aufgenommen werden.

Bevor Ihr Kind in die Kinderkrippe aufgenommen werden kann, führen wir ein Aufnahmegespräch durch, um Sie und Ihr Kind näher kennen zu lernen. Unter anderem wird Ihnen darin erläutert, wie die Eingewöhnung ablaufen kann.
 

Einen guten Start in die Kinderkrippe

Sobald Ihr Kind zu uns kommt, wird es vor vielen großen und kleinen Veränderungen und Herausforderungen stehen: Es begegnet Erwachsenen, die ihm zunächst fremd sind. Die Räume sind für das Kind neu und es lernt andere Kinder kennen.

Darauf kann Ihr Kind neugierig, aufgeregt, zurückhaltende oder auch etwas ängstlich reagieren. Damit es diesen Übergang erfolgreich bewältigen kann, braucht es Begleitung, Orientierung und einfühlsamen Schutz durch ihm vertraute Erwachsene. Das sind zum einen Sie als Eltern und zum anderen wir als Pädagoginnen.

Wir wollen gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Kind diesen Übergang erleichtern. In Begleitung mit einer vertrauten Bezugserzieherin wird Ihr Kind allmählich in die Gruppe eingewöhnt. Die Dauer dieser Eingewöhnungszeit gestaltet sich individuell, denn sie hängt von vielen Faktoren (z.B. Persönlichkeit des Kindes, tägliche körperliche und psychische Verfassung) ab. Sollte Ihnen die Begleitung Ihres Kindes nicht möglich sein, klären Sie bitte im Vorfeld, ob eine andere vertraute Person (Großeltern, Tante, Tagesmutter…) es in dieser Zeit begleiten kann.

Organisatorischer Rahmen

  • Die Eingewöhnung mehrerer Kinder findet in der Regel nicht gleichzeitig statt, wir
    nehmen entsprechend den zeitlichen Möglichkeiten der Eltern gestaffelt auf.

  • Jedes Kind hat eine Bezugserzieherin als verlässliche Ansprechpartnerin.

Die Eingewöhnungsphase

Erste bis zweite Woche:

- Besuch in der Krippe mit einer Bezugserzieherin für ca. eineinhalb bis zwei Stunden am Tag

Die Bezugserzieherin verhält sich eher passiv im Gruppenraum. Das Kind wird nicht gedrängt, sich von der Bezugsperson zu entfernen. Es wird von selbst beginnen, die neue Umgebung zu erkunden, wenn es dazu bereit ist. Mutter oder Vater sind als sicherer Anker in unmittelbarer Nähe. falls das Kind sich zurückziehen möchte. Die Erzieherin versucht vorsichtig und ohne Drängen durch Spielangebote etc. Kontakt zu dem Kind aufzunehmen.

Zweite bis dritte Woche:

- Kurze Trennungsphasen von Kind und Bezugsperson mit bewusster Verabschiedung.

Je nach Reaktion des Kindes kann diese Trennung verkürzt oder ausgedehnt werden. Die Erzieherin beginnt zunehmend im Beisein eines Elternteils, die Versorgung des Kindes und die Rolle des Spielpartners zu übernehmen. Unter Beachtung der Reaktionen des Kindes vergrößert sich die Zeit, die es mit der Erzieherin alleine verbringt. Der Elternteil hält sich jedoch für den Notfall, nach Möglichkeit in der Einrichtung auf.

Erst wenn das Kind sich in der Einrichtung sichtlich wohl fühlt, spielt, trinkt, isst, sich wickeln und trösten lässt, also sich auf die Betreuerin eingestellt und sie als „sichere Basis“ akzeptiert hat, ist die Eingewöhnungszeit beendet.

Während dieser besonderen Zeit haben Eltern und pädagogisches Personal die Möglichkeit, sich kennen zu lernen, auszutauschen und ein vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen. Gegenseitiges Kennen und Vertrauen ist die Basis für Ihre zukünftige Kooperation und deshalb auch die Basis für das Kind. Ist sich das Elternteil sicher die richtige Entscheidung getroffen zu haben, bleibt auch das Kind gerne in der Krippe.

 

Weiterführende Tipps:

  • Bringen Sie Zeit mit und begleiten Sie so Ihr Kind. Vertrauen muss wachsen können.

  • Seien Sie konsequent und zuverlässig. Verabschieden Sie sich ehrlich und holen Sie Ihr Kind pünktlich wieder ab.

  • Geben Sie ihrem Kind ausreichend Zeit zum Ankommen.

  • Vermeiden Sie lange Abschiedszenen, das verstärkt den Trennungsschmerz nur. Verlassen Sie den Gruppenraum ohne zu zögern.

  • Klammert sich ihr Kind an Sie, lösen Sie es sanft. Ein „Du schaffst das schon“ macht Mut und zeigt dem Kind, dass Sie Zutrauen in seine Fähigkeiten haben.

  • Hinterlassen Sie Ihre Telefonnummer, wenn Sie zu Hause nicht erreichbar sind.

  • Auch Sie als Eltern müssen sich lösen. Sprechen Sie Ängste und Sorgen, die Sie haben, offen an.

  • Haben Sie Verständnis wenn Ihr Kind erschöpft und quengelig nach Hause kommt. Nehmen Sie sich Zeit und lassen Sie ihr Kind erstmal ausruhen. Ein Tag mit vielen Eindrücken muss erst verarbeitet werden.

Weitere Fragen zur Eingewöhnungszeit beantworten wir Ihnen gerne.

Kontakt

Kinderkrippe St. Andreas Trauchgau
Pfarrweg 11
87642 Halblech
Telefon: 08368 913472


Öffnungszeiten
Mo bis Fr 7.30 - 15.00 Uhr

Lage und Anfahrt »
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